Benefizschwimmen mit Rekordzahlen – 36 000 Euro für unser Hospiz und unser Bornekampbad

Das Orga-Team war rund um die Uhr im Einsatz und am Ende ziemlich geschafft, aber alle strahlten: Unnas erstes 24-Stunden-Schwimmen, das große Benefizschwimmen zugunsten des Bornekampbades und des Heilig-Geist-Hospizes, übertraf alle Erwartungen. Bombastische Besucherzahlen, eine große, tolle Helferschar, eine super Stimmung auf dem Gelände, im Becken und am Beckenrand und am Ende auch richtig viele Spenden für richtig viele Bahnen. 36 000 Euro standen auf dem Scheck, der jetzt symbolisch im Freibad überreicht wurde. Die Bürgerstiftung hatte mit 4000 Euro nochmal aufgerundet. Und so setzte das Benefizschwimmen eben auch als große Gemeinschaftsleistung ein Zeichen in unserer Stadt. Die erfolgreiche Aktion soll keine Eintagsfliege bleiben! Bereits während der Veranstaltung wurden zahlreiche Wünsche nach einer Wiederholung laut. Deshalb laufen die Planungen bereits für die nächste Auflage. Save the Date: Am 19. und 20. Juni 2027 heißt es wieder „Schwimmen für das Leben“.

Hand in Hand geht alles: (v.l.) Dirk Winkelkötter (Schwimmfreunde Unna), Christian Breßler (DLRG Massen und hier auch der Schattenspender) Mareike Sorgatz (Leitung Heilig-Geist-Hospiz) und Freibadchefin Jessica Mense konnten das Rekordergebnis verkünden. Rechts nochmal ein Orga-Bild jetzt auch mit Silke Wende von den Schwimmfreunden (l.), Betty Klee (Presse/Social Media Hospiz)  und Thorsten Kopf (auch DLRG Massen).

345 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich registrieren lassen und das Startgeld von 5 Euro gezahlt. Geschwommen wurden insgesamt 912,4 Kilometer – auch die ganze Nacht hindurch minus Gewitterpause. Von 100 Metern, die zurückgelegt wurden, bis mehr als 22 Kilometern, die ein Schwimmer durchs Wasser pflügte, waren alle Distanzen dabei.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich Schwimmpaten gesucht, die jeweilige Leistungen mit einem individuellen Obolus belohnten. Für den guten Zweck versteht sich. So ließ sich denn auch Casi (13) aus Düsseldorf (zu Besuch bei Oma Annette) nicht lange bitten. Christian Breßler organisierte eine Badehose für den Enkel, und schon sprang der Teenager ins kühle Nass – die Oma als Patin. Auch die Aussicht auf neue Panini-Bilder kitzelte den sportlichen Ehrgeiz.

Alle Startgelder, alle bisher geflossenen Spenden und alle Einahmen aus dem Bierverkauf, vom Imbißstand und Kuchenbuffet gehen als Großspende zu gleichen Teilen an das Heilig-Geist-Hospiz und das Bornekampbad. Die Bürgerstiftung Unna spannte hier gerne als Dach das Spendenzelt auf und wird auch im kommenden Jahr wieder als Partner dabeisein.

Zahlen

  • 24 Stunden Schwimmen
  • 345 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • mehr als 120 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer
  • 912,4 Kilometer wurden geschwommen – 18.248 Bahnen
  • Einzelhöchstwerte: 22,5 km, Markus Magiera
  • 21,25 km, Jens Schulzeborgmühl
  • Beeindruckende Bestleistung Kinder/Jugend: 19,9 km, Mansouri Omar (15 Jahre, Schwimmfreunde Unna)
  • 5 km, Henri Lesnik (11 Jahre, DLRG Massen)

Casi (13) legte am Ende 1000 Meter zurück, weil er am Sonntag nochmal ins Wasser stieg. Die Autorin dieser Zeilen und Bürgerstiftungs-Vorstand Simone Melenk wollte natürlich ebenfalls live dabeisein. Und rechts der Kleine wäre auch gern mitgeschwommen, scheiterte aber an der Alterskontrolle…

Startschuss war am Samstag 20. Juni, Punkt 15 Uhr. Foto: Stefan Milk/HELLWEGER ANZEIGER

Auch der Unnaer Sparkassenvorstand (v.l.) Jürgen Schneider, Mirco Rienhoff und Frank Röhr schwamm seine Runden – insgesamt 5 Kilometer. Die Pause im Kinderplanschbecken wurde natürlich nicht gewertet.