Unsere Stiftung trägt - auch im Wasser - Schwimmkurse in den Ferien

Unsere Stiftung trägt - auch im Wasser - Schwimmkurse in den Ferien

Der Himmel ist nicht blau und das Thermometer bleibt bei 17,5 Grad Lufttemperatur stehen. das Wasser hat aber 21 Grad, dank der Solaranlage auf dem Dach. Im Wasser tummeln sich  fünf Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren mit ihrem Schwimmlehrer Emanuel Grote.

Die Kinder können noch nicht schwimmen und sollen in diesem Kurs möglichst das Seepferdchen erwerben. Halima, 11 Jahre alt, wir das auch wohl schaffen. Für Emanuel Grote keine leichte Aufgabe, denn die Kinder sprechen kaum Deutsch, aber irgendwie geht es, mit Händen und mit Blicken. Die Kinder kommen zu Fuß und auch bei schlechtem und sehr schlechtem Wetter, für eine Woche lang. Jeden Tag üben sie eine Stunde lang, bevor sie sich in ihr Handtücher wickeln. Geschickt hat sie Mechthild Terhorst, die ehrenamtlich bei der Flüchtlingshilfe „Weltoffen“, eine Initiative der Caritas, arbeitet und die die Familie aus Syrien betreut. Der Kurs wird organisiert vom Freibad Bornekamp, bezahlt wird er von der  Bürgerstiftung Unna.

30 Kinder ziehen ihre ersten Bahnen

Auch der folgende Kurs in der letzten Ferienwoche für Grundschulkinder wird von der Bürgerstiftung finanziert und von Jessica Mense vom Trägerverein des Freibad Bornekamp organisiert. In der Woche werden Kinder aus Unnaer Grundschulen ihre Schwimmfähigkeit trainieren. Ab 9.30 Uhr ist Schwimmkurs angesagt – bei jedem Wetter. An die 30 Kinder sind vormittags und am frühen Nachmittag angemeldet, deshalb wird in drei Gruppen geübt. Vier Schwimmlehrer sind für die Kinder abgestellt: Isabelle, Johannes und Emanuel Grote. Quasi der komplette „Konditorei-Nachwuchs“ stellt sich in den Dienst der guten Sache und bringt Studium und Job mit dem Lehr-Auftrag unter einen Hut. Toll! Außerdem steht noch Schwimmmeister Christian Kalinowski am Beckenrand oder taucht mit ein ins Wasser. Die Kinder haben jeden Falls mächtig Spaß, und mit den Schwimmnudeln drehen sie schnell die ersten Runden…

Zum Start sind noch Eltern gekommen, die ihre Kinder im Kurs unterbringen möchten, aber nicht angemeldet sind. Es wird natürlich irgendwie möglich gemacht. Man schickt keinen wieder weg. Und man könnte künftig auch Angebote über zwei Ferienwochen anbieten. „Organisatorisch ist das kein Problem“, sagt Jessica Mense, „solange wir Menschen haben, die Kindern das Schwimmen beibringen.“ Für 2021 wird schon mal die Werbetrommel gerührt. Denn der Handlungsbedarf ist groß. „Tendenziell können immer weniger Kinder schwimmen“, weiß Jessica Mense. Der Bornekampbadverein kann das ändern!

 

Auch die Presse war da, hier der Bericht des HA: